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Pressemitteilungen 2017 - September


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PM 225 / 2017
29.09.2017

Zahl der Empfänger für Leistungen der Kriegsopferfürsorge weiter gesunken

Am 31.12. 2016 erhielten 398 Personen in Sachsen-Anhalt laufende Leistungen im Rahmen der Kriegsopferfürsorge, die Mehrzahl (270 Personen) waren nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) leistungsberechtigt. Außerdem wurden im Laufe des Jahres 2016 in 180 Fällen einmalige Leistungen gewährt (davon 140 Personen nach BVG). In den letzten 10 Jahren verringerte sich die Zahl der Empfänger laufender Leistungen um 54 Prozent und die Zahl der Empfänger einmaliger Leistungen um 90 Prozent. 

 

  Jahr

Empfänger
laufende Leistungen

Empfänger
einmalige Leistungen

 

2006

2008

2010

2012

2014

2016

 

865

538

519

579

400

398

 

1 856

1 090

   677

   393

   306

   180

 

Die Bruttoausgaben für Kriegsopfer und Hinterbliebene betrugen 3,41 Millionen EUR. Der Hauptanteil der Ausgaben entfiel mit rund 2,42 Millionen EUR (71 %) auf die Hilfen in besonderen Lebenslagen, mit 698 328 EUR (21 %) auf die Hilfe zur Pflege, mit 108 645 EUR (3 %) auf die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und mit 75 604 EUR (2 %) auf die Erziehungsbeihilfe. 

Rund 25 Prozent der Bruttoausgaben (833 364 EUR) wurden durch Einnahmen ausgeglichen, im Wesentlichen durch Überleitungsansprüche gegenüber anderen Sozialleistungsträgern. Die Nettoausgaben beliefen sich daher im Jahr 2016 auf 2,57 Millionen EUR. 

Voraussetzung für den Erhalt von Leistungen der Kriegsopferfürsorge ist, dass die Beschädigten infolge der Schädigung und die Hinterbliebenen infolge des Verlustes des Versorgers nicht in der Lage sind, einen bestehenden Bedarf aus den übrigen Leistungen nach dem BVG und dem sonstigen Einkommen und Vermögen zu decken. 

Weiterführende Informationen finden Sie im Internet des Statistischen Landesamtes.



Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


    Pressemitteilung    


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