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Pressemitteilungen 2017 - März


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PM 45 / 2017
07.03.2017

8. März - Internationaler Frauentag

Wie das Statistische Landesamt in Halle (Saale) mitteilte, lebten Ende des Jahres 2015 in Sachsen-Anhalt 1 138 781 Mädchen und Frauen. Damit waren sie mit 50,7 Prozent leicht in der Mehrheit. 14,7 Prozent der Mädchen und Frauen waren jünger als 20 Jahre, 56,5 Prozent der Frauen waren im Alter zwischen 20 und unter 65 Jahren und 28,8 Prozent waren 65 Jahre und älter. 

Die Frauen in Sachsen-Anhalt waren durchschnittlich 49,3 Jahre alt und damit 3 Jahre und 8 Monate älter als die Männer.

Nach aktuellen Berechnungen betrug die Lebenserwartung neugeborener Mädchen 82,5 Jahre und lag damit 6 Jahre und 3 Monate über der Lebenserwartung eines neugeborenen Jungen (76,2 Jahre). Seit 1992 hat sie sich um 5 Jahre und 7 Monate erhöht. 

Nach dem Familienstand betrachtet waren rund ein Drittel der weiblichen Bevölkerung Sachsen-Anhalts ledig, 44 Prozent waren verheiratet, 14 Prozent verwitwet und 9 Prozent geschieden.
Im Jahresdurchschnitt lebten 21 Prozent der Haushalte insgesamt als weiblicher „Singlehaushalt“. 

Ledige Frauen wagten im Durchschnitt mit 32 Jahren (Vergleich 1990: 24 Jahre) den Weg ins Eheglück, die Männer starteten den ersten Versuch durchschnittlich 3 Jahre später.

Auch der Kinderwunsch erfüllte sich immer später. Während im Jahr 1990 die 23-jährigen Frauen die höchsten Geburtenraten hatten, brachten 2015 die 31-jährigen Frauen die meisten Kinder zur Welt. Rund 37 Prozent aller Lebendgeborenen kamen in einer bestehenden Ehe zur Welt.
Knapp 7 Prozent der Frauen lebten 2015 als alleinerziehende Mutter mit ihrem Kind im Haushalt. 

Im Jahr 2015 waren laut Mikrozensus1 492 Tausend (47 %) Frauen erwerbstätig. Die Mehrzahl (rund 42 %) der weiblichen Erwerbstätigen leistete je Woche 40 Arbeitsstunden. Im Durchschnitt arbeitete jede erwerbstätige Frau rund 34 Stunden pro Woche.

Ihren überwiegenden Lebensunterhalt bestritten rund 40 Prozent aller Frauen und Mädchen aus eigener Erwerbstätigkeit, rund 7 Prozent mit Arbeitslosengeld I oder Leistungen nach Hartz IV, 16 Prozent wurden hauptsächlich durch Angehörige unterstützt und für 34 Prozent waren Rente oder Pension die Haupteinkommensquelle.

Rund 95 Prozent der weiblichen Bevölkerung Sachsen-Anhalts (15 Jahre und älter) verfügte über einen Schulabschluss, rund 81 Prozent konnte einen beruflichen Bildungsabschluss nachweisen.

 

1   amtliche Haushaltsbefragung bei 1 % der Bevölkerung



Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


    Pressemitteilung    


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