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Pressemitteilungen 2016 - November


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PM 256 / 2016
03.11.2016

Zahl der Pendler in Sachsen-Anhalt im Jahr 2015 gestiegen

Im Jahresdurchschnitt 2015 hatten 1 085 100 Erwerbstätige ihren Wohnort in Sachsen-Anhalt. Andererseits arbeiteten hier 1 004 100 Erwerbstätige. Damit hatte das Land einen Auspendlerüberschuss von 81 000 Personen. Dabei stieg gegenüber dem Jahr 2014 die Zahl der Auspendler über die Landesgrenze um 1,7 Prozent und die der Einpendler um 3,0 Prozent. 

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, sank im Jahr 2015 die Zahl der in Sachsen-Anhalt wohnenden Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahr um 5 900 Personen oder 0,5 Prozent und die der hier arbeitenden um 6 400 Personen oder 0,6 Prozent.

 

Erwerbstätige am Wohn- bzw. Arbeitsort Sachsen-Anhalt seit 1991
(in 1 000 Personen) 

Jahr

Erwerbstätige

Pendlersaldo

Einpendler

Auspendler

am Wohnort

am Arbeitsort

 

1991

1995

2000

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

 

 

1 316,8

1 193,9

1 147,8

1 077,1

1 090,7

1 109,9

1 119,7

1 111,4

1 109,8

1 105,0

1 101,6

1 095,9

1 091,0

1 085,1

 

 

1 277,4

1 148,5

1 071,5

   999,0

1 010,4

1 025,1

1 031,5

1 027,5

1 028,6

1 025,7

1 021,4

1 015,9

1 010,5

1 004,1

 

 

- 39,4

- 45,4

- 76,3

- 78,0

- 80,3

- 84,8

- 88,2

- 83,9

- 81,2

- 79,3

- 80,2

- 80,0

- 80,5

- 81,0

 

 

.

.

.

53,5

55,1

57,6

59,7

61,2

63,1

65,3

65,1

65,5

65,8

67,8

 

 

.

.

.

131,5

135,5

142,4

147,9

145,1

144,3

144,5

145,3

145,5

146,4

148,9

 

 

 Da mehr Erwerbstätige in Sachsen-Anhalt wohnten als arbeiteten, hatte das Land einen negativen Pendlersaldo, also einen Auspendlerüberschuss. Im Jahr 2015 nahm der negative Pendlersaldo leicht zu und betrug 81 000 Personen (Vorjahr: - 80 500 Personen).

Die Zahl der Einpendler stieg im Jahr 2015 um 2 000 Personen und die der Auspendler um rund 2 500 Personen. Der Anteil der Einpendler an den hier arbeitenden Erwerbstätigen betrug 6,8 Prozent (Vorjahr: 6,5 %). Dabei kam der größte Teil der Einpendler aus den angrenzenden Ländern, insbesondere aus Sachsen, gefolgt von Thüringen, Brandenburg und Niedersachsen. Der Anteil der Auspendler an den hier wohnenden Erwerbstätigen war mit 13,7 Prozent fast doppelt so hoch (Vorjahr: 13,4 %). Das heißt, dass jeder siebente hier wohnende Erwerbstätige einen Arbeitsplatz außerhalb Sachsen-Anhalts hatte. Hauptziel der Auspendler war Niedersachsen, gefolgt von Sachsen und Thüringen.

 

Pendler

 

Diese vom Arbeitskreis „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ vorgelegten Jahresdurchschnittszahlen der Erwerbstätigen am Arbeits- und am Wohnort sind abgestimmt auf den Berechnungsstand des Statistischen Bundesamtes vom August 2016. Außerdem liegen Vierteljahresergebnisse der Erwerbstätigen am Wohnort von 2008 bis zum vierten Vierteljahr 2015 vor. 

Detaillierte Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit können auf der Internetseite des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt www.statistik.sachsen-anhalt.de unter Erwerbstätige (Länderberechnung Erwerbstätige) oder auf der Homepage des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ www.ak-etr.de abgerufen werden.

  

Die Darstellung der Erwerbstätigkeit erfolgt als durchschnittliche Größe des jeweiligen Berichtszeitraumes zum einen nach dem Inlandskonzept (Erwerbstätige am Arbeitsort). Erfasst werden alle Personen, die im jeweiligen Gebiet ihren Wohn- und Arbeitsort haben, zuzüglich der außerhalb dieses Gebietes wohnenden Personen, die als Einpendler in diese Region ihren Arbeitsort erreichen. Zum anderen erfolgt der Nachweis nach dem Inländerkonzept (Erwerbstätige am Wohnort). Hier werden alle Personen erfasst, die im jeweiligen Gebiet ihren Wohn- und Arbeitsort haben, zusätzlich aber auch diejenigen Personen, die zwar in diesem Gebiet wohnen, aber als Auspendler ihren Arbeitsort in anderen Regionen haben. Zu den Erwerbstätigen rechnen alle Personen, die als Arbeitnehmer (Arbeiter, Angestellte, Beamte sowie Heimarbeiter und geringfügig Beschäftigte) oder als Selbstständige einschl. deren mithelfenden Familienangehörigen, eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben, unabhängig von der Dauer der tatsächlich geleisteten oder vertragsmäßig zu leistenden Arbeitszeit. Grundlage für diese Definition bilden die von der International Labour Organization (ILO) aufgestellten Normen, die im Einklang mit den entsprechenden Definitionen im Europäischen System der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (ESVG) 2010 stehen.

 



Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


    Pressemitteilung    


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