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Pressemitteilungen 2016 - Oktober


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PM 240 / 2016
18.10.2016

Zwei Drittel der Osteoporose-Patienten in Krankenhäusern waren Frauen

Im Jahr 2014 wurden 1 840 Männer und Frauen aus Sachsen-Anhalt auf Grund einer Osteoporose-Erkrankung (Knochenschwund) im Krankenhaus stationär behandelt. Zwei Drittel (1 252) waren Patientinnen.

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt anlässlich des Welt-Osteoporose-Tages am 20. Oktober weiter mitteilt, waren das 129 Patientinnen und Patienten bzw. 7,5 Prozent mehr als das Jahr zuvor und 209 bzw. 12,8 Prozent mehr als im Jahr 2004.

Von Osteoporose-Erkrankungen sind insbesondere ältere Menschen betroffen. So wurden 2014 insgesamt 1 286 Sachsen-Anhalter im Alter von über 65 Jahren stationär behandelt, das waren 69,9 Prozent aller Behandelten. Älter als 80 Jahre waren 577 Patientinnen und Patienten. Osteoporose ist aber nicht ausschließlich eine Erkrankung älterer Menschen. So wurden im Jahr 2014 insgesamt 48 Kinder und Jugendliche im Alter von unter 20 Jahren im Krankenhaus wegen Osteoporose behandelt.

Die durchschnittliche Verweildauer eines Osteoporose-Patienten in einer Klinik betrug 10,2 Tage und lag damit 36 Prozent über der mittleren Verweildauer aller Krankenhauspatienten (7,5 Tage).

Zu den hier betrachteten Osteoporose-Erkrankungen zählen Osteoporosen mit und ohne pathologische Frakturen, aber auch Osteomalazien (Knochenerweichungen) sowie sonstige Veränderungen der Knochendichte und -struktur.

Die Osteoporose verläuft zunächst völlig symptomlos und macht sich erst in fortgeschrittenen Krankheitsstadien bemerkbar. Zu den Symptomen der fortgeschrittenen Osteoporose zählen Frakturen (Oberschenkelhals, Handgelenk, Wirbelkörper), Rückenschmerzen und Größenverlust.



Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


    Pressemitteilung    


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