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Pressemitteilungen 2016 - Juni


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PM 131 / 2016
15.06.2016

Zur Fußball-EM 2016 - Polen : Deutschland

Ausgewählte statistische Daten - Polen und Sachsen-Anhalt

Am Jahresende 2015 lebten 7 548 Personen aus Polen in Sachsen-Anhalt, 4 991  männliche und 2 557 weibliche. Mehr als 90 Prozent der polnischen Staatsbürger, 4 631 Männer und 2 252 Frauen, waren im arbeitsfähigen Alter, 510 waren Kinder und Jugendliche und 155 Personen waren 65 Jahre oder älter. Ein knappes Viertel (1 719 Personen) der Polen lebte noch nicht ein volles Jahr  in Sachsen-Anhalt. 

An einer Allgemeinbildenden Schule Sachsen-Anhalts lernen 134 polnische Kinder, darunter 70 an einer Grundschule, 41 an einer Sekundarschule und 11 an einem Gymnasium. Neun Jugendliche aus Polen erlernen zurzeit einen Beruf. An einer Hochschule des Landes studieren 36 junge Männer und 78 junge Frauen aus Polen, vor allem Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften. 

4 576 polnische Staatsbürger, darunter 1 256 Frauen gehen einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit in Sachsen-Anhalt nach. Dabei arbeiteten 1 379 Personen im sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungsbereich, 824 im Bereich Verkehr/Lagerei, 810 im Verarbeitenden Gewerbe, 428 in der Landwirtschaft und 423 im Baugewerbe. 

Im Jahr 2015 meldeten 213 Polinnen/Polen ein Gewerbe an, 174 ein Gewerbe wieder ab. 

Im vergangenen Jahr besuchten 18 644 Gäste aus Polen unser Land. Sie buchten 55 173 Übernachtungen und blieben im Durchschnitt 3 Tage im Land. 

Nach vorläufigen Angaben exportierten die Betriebe und Unternehmen aus Sachsen-Anhalt Waren im Wert von 1 585 Millionen EUR (10,4 % der Gesamtausfuhren) nach Polen. Darunter waren Mineralöle (411 Mill. EUR), Kunststoffe (167 Mill. EUR), Glas (105 Mill. EUR) und Waren aus Kunststoffen (85 Mill. EUR). Aus Polen erhielt Sachsen-Anhalt für 1 738 Mill. EUR Waren (10,8 % der Gesamteinfuhren). An der Spitze der Importgüter standen Kupfer und Kupferlegierungen (305 Mill. EUR), elektronische Bauelemente (284 Mill. EUR), Ölfrüchte (130 Mill. EUR), Aluminium und Aluminiumlegierungen (128 Mill. EUR) sowie chemische Vorerzeugnisse (121 Mill. EUR).



Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


    Pressemitteilung    


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