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Pressemitteilungen 2016 - April


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PM 74 / 2016
08.04.2016

Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen mit Diagnose Parkinson seit 2000 um knapp 90 Prozent gestiegen

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt zum Welt-Parkinsontag am 11. April mitteilt, wurden im Jahr 2014 insgesamt 1 741 Einwohner des Landes stationär in Krankenhäusern behandelt. Das waren insgesamt 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr und knapp 90 Prozent mehr als noch im Jahr 2000. Männer waren mit 55,8 Prozent der Fälle geringfügig häufiger betroffen. Die Parkinson-Krankheit kommt fast ausschließlich im höheren Lebensalter vor. Vier von fünf Patienten sind daher 65 Jahre oder älter.

Für 276 Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter waren die Folgen der Parkinson-Krankheit die Todesursache. Im Jahr zuvor war ein Sterbefall mehr zu beklagen, jedoch waren es 192 mehr als im Jahr 2000. Auch bei den Sterbefällen war die Zahl der männlichen Todesfälle etwas größer als die der weiblichen. 6  im Jahr 2014 Verstorbene waren unter 65 Jahre alt.

Die Parkinson-Krankheit ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung und wurde vom Londoner Arzt und Apotheker Dr. James Parkinson 1817 als Schüttellähmung in einem Buch beschrieben. Erst später wurde die Krankheit nach ihm benannt.

Die Parkinson-Krankheit wird durch den Mangel des Botenstoffs Dopamin im Gehirn ausgelöst, da dopaminproduzierende Nervenzellen vermehrt absterben. Die Ursachen hierfür sind weitestgehend unbekannt. Die Leitsymptome der Krankheit sind Muskelstarre, verlangsamte Bewegungen, Muskelzittern und Haltungsinstabilität.

 

Stationäre Krankenhausbehandlungen von Parkinson



Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


    Pressemitteilung    


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