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Pressemitteilungen 2016 - März


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PM 41 / 2016
04.03.2016

8. März - Tag der Frauen

Der größte Teil der Bevölkerung Sachsen-Anhalts ist weiblich. Wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte, lebten Ende des Jahres 2014 rund 1,14 Millionen Mädchen und Frauen im Land. Das waren 51 Prozent der Bevölkerung. 14 Prozent der Mädchen und Frauen waren jünger als 20 Jahre, 57 Prozent der Frauen waren im Alter zwischen 20 und 65 Jahren und 29 Prozent waren 65 Jahre und älter.

Die Frauen in Sachsen-Anhalt waren durchschnittlich 49,3 Jahre alt und damit drei Jahre und 8 Monate älter als die Männer.

Der Kinderwunsch erfüllt sich immer später. Während im Jahr 1990 die 23-jährigen Frauen die höchsten Geburtenraten hatten, bringen gegenwärtig die 28-jährigen Frauen die meisten Kinder zur Welt. Bei rund 36 Prozent (6 192) aller Lebendgeborenen waren die Eltern verheiratet.

Ein Viertel (71 600) aller Familien waren alleinerziehende Mütter.

Nach dem Familienstand betrachtet war rund ein Drittel der weiblichen Bevölkerung Sachsen-Anhalts ledig, 44 Prozent waren verheiratet, 14 Prozent verwitwet und 9 Prozent geschieden.

Im Jahresdurchschnitt waren 21 Prozent aller Haushalte insgesamt weibliche Singlehaushalte.

Ledige Frauen wagen im Durchschnitt mit 31 Jahren (Vergleich 1990: 24 Jahre) den Weg ins Eheglück, die Männer starten den ersten Versuch durchschnittlich 3 Jahre später.

Die Lebenserwartung neugeborener Mädchen hat sich seit 1992 um 5 Jahre und 5 Monate erhöht. Nach aktuellen Berechnungen beträgt sie 82,2 Jahre und liegt damit 6 Jahre und 5 Monate über der Lebenserwartung eines neugeborenen Jungen (75,8 Jahre).

Im Jahr 2014 waren laut Mikrozensus 490 Tausend Frauen (43 %) erwerbstätig. Im Durchschnitt arbeitete jede erwerbstätige Frau rund 34 Stunden pro Woche, die meisten erwerbstätigen Frauen (202 300) hatten eine 40-Stunden-Arbeitswoche.

Von den 1,14 Millionen Mädchen und Frauen bestritten 40 Prozent (455 600) ihren Lebensunterhalt aus eigener Erwerbstätigkeit, 34 Prozent (388 500) bekamen Rente bzw. Pension, 16 Prozent (178 400) lebten von den Einkünften ihrer Angehörigen, 7 Prozent

(80 800) erhielten Arbeitslosengeld I bzw. Leistungen nach Hartz IV und 3 Prozent (36 600) lebten von ihrem Vermögen, vom Stipendium, von Eltern-/Erziehungsgeld u. Ä.

Rund 86 Prozent der weiblichen Bevölkerung Sachsen-Anhalts verfügte über einen Schulabschluss, rund 73 Prozent konnte einen beruflichen Bildungsabschluss nachweisen.

 

Weitere Daten zur Bevölkerung sind im Internetangebot des Statistischen Landesamtes verfügbar:

http://www.statistik.sachsen-anhalt.de/Internet/Home/Daten_und_Fakten/1/12/index.html



Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


    Pressemitteilung    


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