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Pressemitteilungen 2015 - Februar


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03.02.2015

Weltkrebstag 2015

An bösartigen Neubildungen (Krebs) verstarben im Jahr 2013 nach Ergebnissen der Todesursachenstatistik 8 164 Einwohner Sachsen-Anhalts, davon 4 639 Männer und 3 525 Frauen. Das waren 26,0 Prozent aller Todesfälle. Gegenüber dem Vorjahr war dies ein Anstieg um 272 Sterbefälle.

Als Krebs wird in der Medizin eine unkontrolliert wachsende Gewebeneubildung (bösartiger Tumor) verstanden. Dabei werden gesunde Körperzellen verdrängt und zerstört.

Unter den bösartigen Neubildungen treten besonders häufig die Neubildungen der Verdauungsorgane auf. Daran erlagen im Jahr 2013 insgesamt 2 686 Personen (1 535 Männer und 1 151 Frauen) und machen damit rund ein Drittel aller Krebstoten aus. Darunter verstarben 960 an Darmkrebs, 565 an Bauchspeicheldrüsenkrebs, 494 an Magenkrebs und 294 an Leberkrebs.

Lungenkrebs führte in insgesamt 1 595 Fällen zum Tod, die Mehrzahl davon waren Männer (1 181 Verstorbene). Bei 15,3 Prozent der Frauen, welche dem Krebs erlagen, wurde Brustkrebs als Todesursache festgestellt und bei 11,1 Prozent der Männer war dies der Prostatakrebs. Leukämien und Lymphome führten bei 752 Sachsen-Anhaltern zum Tod.

Im Jahr 2013 hatten der Landkreise Mansfeld-Südharz und die Landeshauptstadt Magdeburg prozentual die jeweils höchsten Werte an Krebstoten (jeweils 28,1 Prozent) zu verzeichnen, die prozentual niedrigste Krebstotenzahl wurde im Salzlandkreis (24,9 Prozent) festgestellt.

Der Weltkrebstag wurde 2006 von der Union internationale contre le cancer, der Weltgesundheitsorganisation und anderen Organisationen ins Leben gerufen und wird seitdem jedes Jahr am 4. Februar begangen. Dieser Tag hat zum Ziel die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.



Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


    Pressemitteilung    


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