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Pressemitteilungen 2014 - Januar


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PM 4 / 2014
23.01.2014

Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt im Jahr 2013 gesunken

Im Jahresdurchschnitt 2013 gab es nach ersten vorläufigen Berechnungen in Sachsen-Anhalt 998,2 Tausend Erwerbstätige. Das waren 6 700 Personen oder 0,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. 

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilte, beruhte dieser Rückgang hauptsächlich auf der Abnahme der Arbeitnehmerzahl. Sowohl die marginale Beschäftigung als auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung war rückläufig. 

In Deutschland stieg die Erwerbstätigenzahl im Jahr 2013 um 233 000 Personen oder 0,6 Prozent auf 41,8 Millionen Personen und erreichte damit wieder einen neuen Höchststand. Einen Anstieg konnten nur die alten Bundesländer (ohne Berlin) mit 0,6 Prozent verzeichnen.  Bei den neuen  Bundesländern  (ohne Berlin)  sank die Zahl  dagegen  um 0,3 Prozent.  Bis  auf Mecklenburg-Vorpommern (- 1,1 Prozent), Saarland (- 0,8 Prozent), Sachsen-Anhalt (- 0,7 Prozent), Thüringen (- 0,6 Prozent) und Brandenburg (- 0,4 Prozent) hatten alle anderen Bundesländer einen Beschäftigungszuwachs. Den höchsten Anstieg erreichte Berlin mit 1,9 Prozent. 

Die Erwerbstätigkeit entwickelte sich in den Wirtschaftsbereichen Sachsen-Anhalts unterschiedlich. Während das Produzierende Gewerbe ohne Baugewerbe sowie der Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation einen leichten Zuwachs (jeweils + 0,2 Prozent) hatten, verzeichneten alle anderen Bereiche Rückgänge. Am stärksten sank die Erwerbstätigkeit in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (- 3,0 Prozent) und Baugewerbe (- 2,1 Prozent). 

 

Erwerbstätige in Sachsen-Anhalt im Jahr 2013 nach Wirtschaftsbereichen

 

Wirtschaftsbereich (WZ 2008)

Erwerbstätige

Veränderung gegenüber
dem Vorjahr

in 1 000

in %

 

 

 

 

A       Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

 

21,6

- 0,7

- 3,0

B-F   Produzierendes Gewerbe

 

263,0

- 1,5

- 0,6 

B-E   Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe

 

178,9

  0,3

  0,2

         darunter: C Verarbeitendes Gewerbe

 

157,3

- 0,3

- 0,2

F      Baugewerbe

 

84,1

- 1,8

- 2,1

G-T  Dienstleistungsbereiche

 

713,6

- 4,5

- 0,6

G-J  Handel, Verkehr, Gastgewerbe,
       
Information und Kommunikation 

 

238,0

 

  0,6

 

  0,2

K-N  Finanz-, Versicherungs- u. Unternehmens-
       
dienstl., Grundstücks- u. Wohnungswesen 

 

157,3

 

- 1,9

 

- 1,2

O-T  Öffentliche und sonstige Dienstleister,
        
Erziehung, Gesundheit

 

318,3

 

- 3,1

 

- 1,0

Insgesamt

 

 

 998,2

 

- 6,7

 

- 0,7

 

 

 

Bei den hier vorgelegten Ergebnissen, die auf dem Rechenstand des Statistischen Bundesamtes vom 2. Januar 2014 basieren, handelt es sich um Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ (AK ETR), dem alle Statistischen Ämter der Länder, das Statistische Bundesamt sowie der Deutsche Städtetag angehören. 

Weitere Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit können auf der Internetseite des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt www.statistik.sachsen-anhalt.de unter Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder (Regionalberechnungen zur Erwerbstätigkeit)oder auf der Homepage des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ www.ak-etr.de abgerufen werden.

 

Die Darstellung der Erwerbstätigkeit erfolgt als durchschnittliche Größe aller Erwerbstätigen nach dem Inlandskonzept (Arbeitsortkonzept). Erfasst werden demnach alle Personen, die im jeweiligen Gebiet ihren Wohn- und Arbeitsort haben, zuzüglich der außerhalb dieses Gebietes wohnenden Personen, die als Einpendler in diese Region ihren Arbeitsplatz erreichen. Zu den Erwerbstätigen rechnen alle Personen, die als Arbeitnehmer (Arbeiter, Angestellte, Beamte sowie Heimarbeiter und marginal Beschäftigte) oder als Selbstständige einschl. deren mithelfenden Familienangehörigen, eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben, unabhängig von der Dauer der tatsächlich geleisteten oder vertragsmäßig zu leistenden Arbeitszeit. Grundlage für diese Definition bilden die von der International Labour Organization (ILO) aufgestellten Normen, die im Einklang mit den entsprechenden Definitionen im Europäischen System der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (ESVG) 1995 stehen. Die Gliederung nach Wirtschaftsbereichen wurde nach der neuen Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008) vorgenommen.



Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


    Pressemitteilung    


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