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Pressemitteilungen 2012 - Dezember


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PM 107 / 2012
17.12.2012

Statistisches Jahrbuch Sachsen-Anhalt 2012 erschienen

Das Statistische Jahrbuch 2012 für Sachsen-Anhalt wurde heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Innenminister Holger Stahlknecht und dem Präsidenten des Statistischen Landesamtes Manfred Scherschinski vorgestellt. 

Neben den Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung liefert das Jahrbuch auch umfassende Informationen über die demografischen Veränderungen, über die sozialen Verhältnisse der Menschen und über die finanziellen Verhältnisse der Kommunen im Land. 

Innenminister Holger Stahlknecht: „Das Statistische Jahrbuch enthält auch in diesem Jahr wieder wertvolle Informationen zu allen Lebensbereichen. Da bleiben keine Fragen offen. Im Gegenteil: Es werden Fakten geliefert. Das Werk ist ein praktischer Ratgeber für Bürger, für Universitäten und Hochschulen, für die Verwaltung und für den Dienstleistungssektor. Das Statistische Jahrbuch ist ein unverzichtbares Nachschlagewerk. Ob Bachelor- oder Masterarbeit, das Verfassen von Reden oder das Erstellen von Analysen - das vorliegende Buch bietet in übersichtlicher und gebündelter Form das nötige und aktuelle Zahlenmaterial.“

 

Das Jahrbuch informiert u.a. über folgende Fakten: 

  • Sachsen-Anhalt hatte am Ende des Jahres 2011 insgesamt 2 313 280 Einwohner, das waren 21 726 weniger als ein Jahr zuvor. 61 Prozent des Bevölkerungsrückganges wurde durch das Geburtendefizit und 39 Prozent durch Wanderungsverluste verursacht.

  • Mit 113 Einwohnern je Quadratkilometer hat Sachsen-Anhalt nach Mecklenburg-Vorpommern (70) und Brandenburg (85) die drittniedrigste Einwohnerdichte.

  • Sachsen-Anhalt hat einen Ausländeranteil von 1,9 Prozent an der Bevölkerung insgesamt und damit den geringsten im Vergleich der Bundesländer.

  • Im Jahr 2011 wurden 16 837 Kinder geboren, das waren 463 Kinder weniger als im Vorjahr.
    Die Zahl der Gestorbenen lag bei 30 183, das waren ebenfalls 546 weniger als im Jahr 2010.
    Je 1 000 Einwohner wurden 7,2 Kinder geboren und 13 Menschen starben.

  • Ein neugeborenes Mädchen hat mit 81 Jahren und zehn Monaten eine um sechs Jahre höhere durchschnittliche Lebenserwartung als ein neugeborener Junge (75 Jahre und neun Monate).
    Noch vor 20 Jahren lag die Lebenserwartung bei 76 Jahren und zehn Monaten für neugeborene Mädchen und bei 69 Jahren und fünf Monaten für neugeborene Jungen.

  •  Die Zahl der Familien mit Kindern ist rückläufig. Während im Jahr 2005 noch 386 000 Familien mit Kindern gezählt wurden, waren es 2010 noch 318 200, aber 2011 nur noch 311 600.  Diese  rückläufige Tendenz ist besonders stark bei Ehepaaren zuerkennen. Hatten 2005 noch 251 600 Elternpaare in der zusammenlebenden Familie einen Trauschein, so waren es 2011 nur noch 179 200. In einer Lebensgemeinschaft Kinder zu erziehen dagegen ist in der Tendenz steigend.

  • Rein rechnerisch wurde in Sachsen-Anhalt in jeder Stunde des Jahres 2011 eine Ehe geschlossen und alle zwei Stunden eine Ehe geschieden.

  • Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden Schulen stieg im Jahr 2011, wie auch schon im Vorjahr leicht an (+ 2 481). 
    An den berufsbildenden Schulen ging die Schülerzahl, wie im Vorjahr um 10 Prozent zurück.
    Die Zahl der Studierenden in Sachsen-Anhalt stieg auch im Jahr 2011 weiter um 3 Prozent an.

  • Die Siedlungs- und Verkehrsfläche Sachsen-Anhalts entspricht mit ihren 224 000 ha rund 11 Prozent der gesamten Bodenfläche des Landes Sachsen-Anhalt. Sie ist halb so groß wie die Waldfläche und nimmt nur ein Sechstel der Landwirtschaftsfläche ein.

  • Das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer stieg im Jahr 2011 mit 3,6 Prozent deutlich stärker als in den Vorjahren (2010: 1,8 %; 2009: 1,6 %). Es lag insgesamt bei 28 664 EUR. Das entsprach 80 Prozent des Deutschland-Durchschnitts.

  • Das Bruttoinlandsprodukt, umfassendster Ausdruck für die volkswirtschaftliche Gesamtleistung einer Region, stieg in Sachsen-Anhalt  im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 2,4 Prozent an. Sowohl für das Verarbeitende Gewerbe (+ 9,1%) als auch erstmals wieder für das Baugewerbe (+ 7,4 %) konnten Steigerungsraten der Bruttowertschöpfung ausgewiesen werden.

  • Bedeutendster Handelspartner Sachsen-Anhalts im Jahr 2011 war wieder die Russische Föderation. Von dort wurden Waren im Wert von 5,4 Milliarden EUR (37 Prozent aller Importe) eingeführt. In Punkto Ausfuhr waren Polen, Italien und Frankreich mit einem Volumen von zusammen 4 Milliarden EUR (27 Prozent aller Exporte) die größten Handelspartner.

 

Traditionsgemäß erscheint das Statistische Jahrbuch auch in diesem Jahr in zwei Teilen:

 

      Teil 1   Landesdaten und Übersichten über alle Bundesländer  15,00 EUR
      Teil 2   Kreisdaten                                                                                    5,00 EUR
      (zuzüglich Versandkosten)

 

Das Jahrbuch kann ab sofort bestellt werden beim

Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt
Dezernat Öffentlichkeitsarbeit
Postfach 20 11 56
06012 Halle (Saale) 

Fax:                  0345 2318-913

E-Mail:             info@stala.mi.sachsen-anhalt.de
                         shop@stala.mi.sachsen-anhalt.de 

Online-Shop:   http://www.statistik.sachsen-anhalt.de/shop/  

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Ausgewählte Jahrbuchtabellen als „Schnupperangebot“ sind zu finden unter
www.statistik.sachsen-anhalt.de



Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


    Pressemitteilung    


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