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Pressemitteilungen 2010 - November


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PM 138 / 2010
16.11.2010

In den Industriebetrieben Sachsen-Anhalts hält der konjunkturelle Aufschwung an

Ende September 2010 waren in den 660 größeren Industriebetrieben Sachsen-Anhalts (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden mit mindestens 50 Beschäftigten) fast 104 500 Männer und Frauen beschäftigt. Das waren 1,6 Prozent oder 1 685 Personen mehr als im Jahr zuvor, die in diesem Wirtschaftsbereich in Lohn und Brot standen.

Der Gesamtumsatz der Industriebetriebe lag in den ersten neun Monaten bei  25,3 Mrd. EUR,  17,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Nachdem die Beschäftigtenzahl im Vorjahresvergleich von Januar bis Juni 2010 noch rückläufig war, setzte ab dem Monat Juli 2010 mit einem Plus von 0,6 Prozent (August: + 1,4 Prozent) wieder die Zunahme der Beschäftigung ein.
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, stiegen die Beschäftigtenzahlen absolut in den Betrieben der Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (+ 700); der Nahrungs- und Futtermittelindustrie (+ 477) sowie des Sonstigen Fahrzeugbaus (+ 362) am stärksten.
Es gab aber auch einige Branchen, in denen die Zahl der Arbeitsplätze noch nicht wieder das Niveau des Vorjahres erreicht haben. Dazu zählen insbesondere die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen (- 300) und die Reparatur- und Installationsbetriebe (- 218).

Die sachsen-anhaltischen Industriebetriebe erwirtschafteten in den Monaten Januar bis September 2010 einen Gesamtumsatz in Höhe von 25,3 Mrd. EUR, davon entfielen auf das Inland 18,4 Mrd. EUR und auf das Auslandsgeschäft 6,9 Mrd. EUR.
Im Monat September 2010 wurde mit 3,2 Mrd. EUR der höchste Industrieumsatz bislang in diesem Jahr erwirtschaftet. Der Monat Juni folgt nun mit 3,1 Mrd. EUR auf Platz zwei.
Die Exportquote, der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz erreichte in den ersten neun Monaten dieses Jahres wieder das Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes von 27,4 Prozent.

Im 3. Vierteljahr 2010 setzte sich der Aufschwung in der sachsen-anhaltischen Industrie ungebremst fort. Der Umsatz insgesamt stieg um 23,3 Prozent, nach + 22,8 Prozent im 2. Vierteljahr und + 6,3 Prozent im 1. Vierteljahr.
Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum erhöhte sich der Umsatz in den Monaten Januar bis September 2010 um 17,6 Prozent, wobei sich Inlands- und Auslandumsatz mit + 17,6  bzw. + 17,8 Prozent fast auf gleichem Niveau entwickelten.
Überdurchschnittliche Zuwächse konnten die Branchen Herstellung von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen; Kokerei und Mineralölverarbeitung sowie Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren verbuchen. Der Maschinenbau steigerte den Umsatz um + 22,5 Prozent; die chemische Industrie um + 15,3 Prozent sowie die Nahrungs- und Futtermittelindustrie um + 7,0 Prozent.
Umsatzrückgänge haben dagegen u.a. in die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen sowie von pharmazeutischen Erzeugnissen zu verkraften.

 



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    Pressemitteilung    


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