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Pressemitteilungen 2010 - Oktober


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PM 124 / 2010
01.10.2010

Täglich 76 Sachsen-Anhalter weniger im Land

Seit der Wiedervereinigung verringerte sich die Bevölkerungszahl Sachsen-Anhalts bis Ende Mai 2010 um 544 000 Personen bzw. 19 Prozent.

Wie das Statistische Landesamt in Halle informierte, entsprach das im Durchschnitt täglich einer Abnahme um 76 Personen als Folge des Geburtendefizits von 40 und des Wanderungsverlustes von 36 Personen.

Durchschnittlich kamen pro Tag 47 Kinder zur Welt, während 87 Menschen starben. Auf 106 Zuzüge entfielen 142 Fortzüge.

Hinsichtlich der Einflussfaktoren auf die Bevölkerungsabnahme gab es seit der Wiedervereinigung Verschiebungen. Bis Ende des Jahres 1991 und von 1998 bis 2008 war der Wanderungsverlust der dominierende Teil des Bevölkerungsrückgangs. Seit 2009 wird der Bevölkerungsrückgang wieder überwiegend vom Geburtendefizit bestimmt.

Wanderungsgewinne, die den Gestorbenenüberschuss nicht vollständig kompensieren konnten, verzeichnete Sachsen-Anhalt in den Jahren 1993, 1994 und 1996. Folglich nahm die Bevölkerungszahl in diesen Jahren täglich nur um durchschnittlich 52 bzw. 41 Personen ab.

Regional verlief die Bevölkerungsentwicklung sehr unterschiedlich. Die Kreisfreien Städte Halle (Saale) und Dessau-Roßlau mussten seit der Wiedervereinigung Rückgänge von 25 bzw. 24 Prozent hinnehmen, im Saalekreis und im Landkreis Börde sank die Bevölkerungszahl dagegen nur um 6 bzw. 7 Prozent.



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    Pressemitteilung    


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