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Pressemitteilungen 2010 - August


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PM 100 / 2010
17.08.2010

Konjunktur zieht wieder an in den Industriebetrieben Sachsen-Anhalts

Ende Juni 2010 waren in den 658 größeren Industriebetrieben Sachsen-Anhalts (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden mit mindestens 50 Beschäftigten) 102 566 Männer und Frauen beschäftigt. Damit wurde erstmals in diesem Jahr das Vorjahresniveau wieder erreicht, nachdem die Beschäftigtenzahl von Januar bis Mai rückläufig war.
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, stieg die Beschäftigung in den Betrieben der Nahrungsmittelindustrie  sowie der Herstellung von Glas und Glaswaren, Verarbeitung von Steinen und Erden mit jeweils um rd. 400 Personen am stärksten an.
Im Gegensatz dazu verzeichneten die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen (- 392), die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (- 249) sowie die industriellen Reparatur- und Installationsbetriebe (- 243) die größten absoluten Arbeitsplatzverluste im Jahresvergleich.

Die sachsen-anhaltischen Industriebetriebe erwirtschafteten im ersten Halbjahr 2010 einen Gesamtumsatz in Höhe von 16,3 Mrd. Euro, davon entfielen auf das Inland 11,8 Mrd. Euro und auf das Auslandsgeschäft 4,4 Mrd. Euro.
Im Monat Juni 2010 wurde mit 3,1 Mrd. Euro der höchste Industrieumsatz bislang in diesem Jahr erwirtschaftet. Dieser Wert ist nach dem Monatswert des Oktober 2008 der höchste Industrieumsatz.
Die Exportquote, der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, stieg im ersten Halbjahr 2010 wieder auf das Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes mit 27,2 Prozent an.

Im 2. Vierteljahr 2010 nahm die Konjunktur an Fahrt auf. Der Umsatz insgesamt stieg um 22,8 Prozent, während im 1. Vierteljahr der Zuwachs bei 6,3 Prozent lag.
Gegenüber dem 1. Halbjahr 2009 erhöhte sich der Umsatz in 2010 um 14,7 Prozent, wobei sich Inlands- und Auslandumsatz mit + 14,7  bzw. + 14,6 Prozent gleichermaßen entwickelten. Überdurchschnittliche Zuwächse hatten u.a die Branchen Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (+ 43,5 Prozent), Metallerzeugung und – bearbeitung (+ 25,9 Prozent), Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (+ 21,3 Prozent) sowie Herstellung von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+ 20,8 Prozent) zu verbuchen.
Umsatzrückgänge hatten dagegen u.a. in die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen, von Metallerzeugnissen sowie der sonstige Fahrzeugbau zu verkraften.



Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


    Pressemitteilung    


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