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Pressemitteilungen 2010 - Juli


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PM 78 / 2010
08.07.2010

Anstieg der Verdienste in Sachsen-Anhalt im 1. Quartal 2010 um 2,0 Prozent

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes erhöhten sich die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer/-innen im ersten Quartal 2010 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 2,0 Prozent auf ein Niveau von 2 553 EUR.

Im Produzierenden Gewerbe stiegen die Bruttomonatsverdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer/-innen um 2,4 Prozent auf 2 355 EUR an. Die bezahlte Wochenarbeitszeit reduzierte sich bei den Männern um 2,3 Prozent auf 37,7 Stunden/Woche. Der durchschnittliche Stundenlohn stieg gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent auf 14,73 EUR/Stunde. Für die Frauen stieg das Volumen leicht um 0,1 Prozent auf 39,0 Stunden/Woche, ihre Stundenverdienste stiegen um 4,0 Prozent auf 12,57 EUR/Stunde.

Im Dienstleistungsbereich wurde gegenüber dem Produzierenden Gewerbe ein um 0,7 Prozentpunkte geringerer Anstieg der Bruttomonatsverdienste der Vollzeitbeschäftigten registriert. Allerdings wurde hier ein durchschnittliches Niveau von 2 669 EUR gemessen, reichlich 13 Prozent mehr als im Produzierenden Gewerbe. Frauen arbeiteten wie auch im Vorjahr im Schnitt 38,8 Stunden/Woche, bei einem um knapp 2 Prozent gestiegenen Stundenlohn von 15,63 EUR/Stunde. Für Männer reduzierte sich die bezahlte Wochenarbeitszeit um 0,3 Prozent auf 39,8 Stunden. Der hier durchschnittlich pro Stunde erreichte Verdienst lag mit 15,49 EUR um 1,8 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Die Verbesserung der konjunkturellen Situation spiegelte sich im Zuwachs der Verdienste für Vollzeitbeschäftigte gegenüber dem ersten Quartal 2009 u. a. im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden wieder (+ 4,5 Prozent), im Bereich der Wasserversorgung (+ 4,6 Prozent), der Energieversorgung (+ 4,2 Prozent), im Verarbeitenden Gewerbe (+ 3,1 Prozent) und auch bei der Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+ 4,7 Prozent). Weniger als im Vorjahr wurde u. a. im Baugewerbe verdient (- 2,9 Prozent)    –    der  lange  harte  Winter  Anfang 2010  zeigte hier  seinen  Einfluss.  Auch  bei   der  Erbringung  sonstiger wirtschaftlicher  Dienstleistungen (- 1,4 Prozent) sanken die Verdienste.

Teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer/-innen erreichten bei unveränderter bezahlter Wochenarbeitszeit von 29,1 Stunden ein Stundenlohn von 12,25 EUR. Der Monatsverdienst stieg um 1,7 Prozent auf 1 547 EUR gegenüber dem Vorjahr.



Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


    Pressemitteilung    


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