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Pressemitteilungen 2010 - März


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PM 23 / 2010
05.03.2010

Sachsen-Anhalts Privathaushalte verbrauchten 2008 weiterhin wenig Wasser

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden in den Gewinnungsanlagen mit Standort in Sachsen-Anhalt im Jahr 2008 rund 124 Millionen Kubikmeter Trinkwasser gewonnen. Das gewonnene Wasser stammte zu knapp 47 Prozent (58 Millionen Kubikmeter) aus Grund- und Quellwasservorräten. Rund 53 Prozent (66 Millionen  Kubikmeter) wurden aus Oberflächenwasser einschließlich Uferfiltrat und angereichertem Grundwasser gewonnen.

Im Jahr 2008 wurden an Letztverbraucher in Sachsen-Anhalt 115 Millionen  Kubikmeter Wasser abgegeben, darunter rund 78 Millionen Kubikmeter (68 Prozent) an private Haushalte und Kleingewebe. Die Abgabe an Industrie und Gewerbe betrug fast 31 Millionen Kubikmeter (27 Prozent). 6 Millionen Kubikmeter Trinkwasser (5 Prozent) wurden an die Landwirtschaft und sonstige Abnehmer verteilt.

Statistisch gesehen verbrauchte jeder Einwohner Sachsen-Anhalts im Jahr 2008 täglich 89,7 Liter. Dieser Pro-Kopf-Tagesbedarf ergibt sich rein rechnerisch, wenn man die an Haushalte und Kleingewerbe abgegebenen Wassermengen auf die an die Wasserversorgung angeschlossenen Einwohner bezieht. Im Jahr 2001 verbrauchte jeder Einwohner in Sachsen-Anhalt noch durchschnittlich 5 Liter mehr. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt, der 2007 bei 122 Liter Trinkwasser pro Einwohner lag, blieb damit der Wasserverbrauch in Sachsen-Anhalt weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Seit einigen Jahren sind im Land Sachsen-Anhalt nur geringfügige Änderungen beim Pro-Kopf-Verbrauch zu verzeichnen.

 

Wasserverbrauch 2008

 

Der durchschnittliche Wasserverbrauch der privaten Haushalte variiert zwischen den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten um 27,4 Liter. Mit 78,3 Litern verbrauchten die Einwohner des Landkreises Anhalt-Bitterfeld am wenigsten Wasser. In Magdeburg betrug der Pro-Kopf-Verbrauch dagegen 105,7 Liter.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren die Einwohner Sachsen-Anhalts im Jahr 2008 nahezu vollständig an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen. Die flächendeckende Versorgung mit frischem Trinkwasser wurde durch insgesamt 163 Wassergewinnungsanlagen gewährleistet.



Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.


    Pressemitteilung    


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