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Erste Ergebnisse der EVS 1998 - Wohneigentum ist größer als Mietwohnung
Pressemitteilung 89 / 1999
Halle, 15.07.1999
Erste Ergebnisse der EVS 1998 - Wohneigentum ist größer als Mietwohnung
Die ersten Ergebnisse der 1998 durchgeführten Einkommens-und Verbrauchsstichprobe legt das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt jetzt vor. Interessante Vergleiche sind mit der 1993 das erste Mal in den neuen Bundesländern durchgeführten Erhebung möglich.
Veränderungen im täglichen Verbrauch der Haushalte in Abhängigkeit vom Einkommen, der Größe und der sozialen Stellung sind ebenso nachvollziehbar wie die Veränderungen in der Ausstattung der Haushalte mit langlebigen Gebrauchsgütern. Aussagen können auch zur Vermögensbildung und der Höhe der Schulden privater Haushalte gemacht werden.
In den kommenden Wochen werden nun schrittweise die Ergebnisse veröffentlicht.
Im Jahr 1998 lebten in der Bundesrepublik 14,8 Millionen Haushalte in Eigentumswohnungen oder im eigenen Haus, das sind 40 Prozent aller Haushalte.
In den neuen Bundesländern waren es 26 Prozent (1993: 19 Prozent), in Sachsen-Anhalt 29 Prozent (1993: 22 Prozent) aller Haushalte.
Erhebliche Unterschiede waren bei der Größe der Eigentümer- und Mieterwohnungen sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern festzustellen.
Haushalte in den alten Bundesländern, die ihr Wohneigentum selbst nutzen, hatten Anfang 1998 durchschnittlich 120 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung (1993: 113 m²).
In den neuen Bundesländern und Berlin-Ost waren es rund 106 Quadratmeter (1993: 95 m²), und in Sachsen-Anhalt 108 Quadratmeter.
In Mieterhaushalten betrug die durchschnittliche Wohnfläche im früheren Bundesgebiet 71 Quadratmeter (1993: 69 m²), in den neuen Bundesländer und Berlin-Ost waren es 10 Quadratmeter weniger (1993: 60 m²), Sachsen-Anhalt entspricht diesem Durchschnitt (60 m²).
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