Bruttoanlageinvestitionen

Die Bruttoanlageinvestitionen umfassen den Erwerb von dauerhaften und reproduzierbaren Produktionsmitteln sowie selbsterstellte Anlagen und größere Wert steigernde Reparaturen. Als dauerhaft gelten diejenigen produzierten Güter, die länger als ein Jahr in der Produktion eingesetzt werden. Die Bruttoanlageinvestitionen setzen sich aus dem Erwerb neuer Anlagen und dem Saldo aus Käufen und Verkäufen von gebrauchten Anlagen zusammen. Da ein vollständiger Nachweis der Transaktionen mit gebrauchten Anlagen zwischen den investierenden Wirtschaftsbereichen mangels statistischer Unterlagen nicht möglich ist, können Anlageinvestitionen nach Wirtschaftsbereichen nur auf Grundlage neuer Anlagen dargestellt werden.

(siehe auch neue Anlagen)

 

Bereich Dienstleistungen

Bruttoanlageinvestitionen sind alle Bruttozugänge (erworben oder selbst erstellt) an Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen im Berichtszeitraum soweit sie aktiviert bzw. in das Verzeichnis der Anlagegüter aufgenommen wurden und zur dauerhaften Nutzung im Unternehmen oder der Einrichtung für mindestens ein Jahr bestimmt sind. Erworbenen bzw. selbst erstellte Sachanlagen für betriebliche Zwecke sind Grundstücke, Bauten, Betriebs- und Geschäftsausstattungen sowie Anlagen und Maschinen. Zu den erworbenen bzw. selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen zählen z.B. Software- und Datenbankprogramme, Urheberrechte, Patente, Lizenzen und Warenzeichen.

Nach oben Fenster schließen